Mann mit Tasche
Recruiting gegen Fachkräftemangel
4. April 2020
Mann im Arbeitszimmer und Sonnenuntergang
Im Wandel der Zeit
11. Mai 2020

Die positiven Seiten der Pandemie - darum macht Corona die Welt auch ein Stück weit besser

Corona – Ein Wort, das vor Januar 2020 keine negative Konnotation hatte. Jetzt wissen wir, dass es sich um eine Pandemie handelt, die weltweit verheerende Auswirkungen hat, da sie sich rasant ausbreitet und die Wirtschaft beträchtlich hemmt. Medienberichte verdeutlichen, dass SARS CoV 2, wie sich der der Krankheit zugrunde liegende Virus nennt, tagtäglich neue negative Folgen mit sich zieht.
Tausende Todesopfer und schwere Krankheitsverläufe lassen Menschen weltweit in Panik verfallen: Ein Mangel an Hygieneprodukten und Lieferengpässe durch sogenannte „Hamsterkäufe“ sind in vielen Ländern die Folge. Doch kaum jemand spricht über die positiven Nebeneffekte, die die vielerorts angeordnete Quarantäne und damit einhergehende Reduktion des Industriesektors hat:
Nicht von der Hand zu weisen ist, dass die Krise, die durch COVID-19 verursacht wurde, ein Motor für die Digitalisierung ist. Kontaktloses Zahlen gewann in den letzten Wochen zunehmend an Wichtigkeit, denn jetzt geht es vor allem darum, persönlichen Kontakt und eine Virenübertragung, während der Bezahlung mir Gelscheinen, zu vermeiden. Was vorher in Deutschland kaum gängig war, ist nun möglich: Selbst viele kleine Bäckereien bieten nun an, Backwaren unter einem Euro mit der Karte zu bezahlen.

Auch im Aufschwung des Home Office lässt sich der digitale Antrieb erkennen. Meist notgedrungen modifizieren immer mehr Unternehmen den Arbeitsplatz ihrer Angestellten so, dass diese auch von Zuhause aus arbeiten können. Skypekonferenzen, Vorstellungen via Zoom und digitale Besprechungen etablieren sich durch den Ausbruch des Virus‘ gezwungenermaßen im Arbeitsalltag und es zeigt sich vielen Arbeitgebern, dass Home Office eventuell doch effizienter sein mag, als bisher angenommen.

Auch consult.IN hat seinen Alltag an die Bedingungen angepasst – sämtliche Besprechungen innerhalb der Bereiche und sogar Workdays (produktive Projektarbeit zu einem bestimmten Thema von 9 to 5) finden nun remote statt. Es zeigt sich, dass physische Präsenz nicht notwendig ist, um produktiv zu arbeiten. Auch das Büro, in dem sich die studentischen Berater und Beraterinnen normalerweise treffen, wurde nun in ein digitales Büro umgewandelt, um sich weiterhin austauschen zu können.

Nicht nur der digitale Fortschritt profitiert von der Krisensituation, auch der Umweltverschmutzung nimmt der Virus regelrecht den Wind aus den Segeln. Weniger Müll durch Touristen, weniger Treibhausgase durch Lang- und Kurzstreckenflüge. Dass der Mensch sich zurückziehen muss, bedeutet eine Verschnaufpause für Umwelt und Natur.

Auf einmal ist es auch Deutschland möglich, sein Klimaziel 2020 zu erreichen: 40% weniger CO2 auszustoßen als noch 1990. Klar ist, dass die negativen den positiven Folgen von COVID-19 überwiegen. Dennoch ist es ein Lichtblick in solchen Tagen, dass zumindest der Natur eine Zeit zum Aufatmen gewährt wird.